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Zehn goldene Wanderregeln

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Zehn goldene Verhaltensregeln für das Bergwandern und Bergsteigen

Tip 1: Tip 6:
Nur fit in die Berge - und nicht erst fit "durch die Berge"! Kinder keinesfalls überfordern.
Die meisten Alpinunfälle geschehen bei Ermüdung oder bei Erschöpfung. Daher benötigen Wanderer und Bergsteiger heute ebenso Training, wie andere Freitzeitsportler. Nur: in den Bergen kann das vielleicht eine Überlebensfrage werden... Touren mit Kindern erfordern eine besonders sorgfältige und abwechslungsreiche Planung und sind stets kindergerecht auszurichten.
Tip 2: Tip 7:
Keine Bergtour ohne sorgfältige Planung. Ab etwa 2000m Seehöhe genug Zeit lassen, um sich zu "akklimatisieren".
Jede Bergtour erfordert Planung mit Führer und Karte. Stellen Sie mit Ruhe und Sorgfalt die erforderliche Ausrüstung zusammen. Am Morgen, vor dem Aufbruch, in Ruhe frühstücken - aber ohne sich dabei den Bauch vollzuschlagen: den Gipfel stürmt man nicht mit vollem Magen. Je höher, um so länger! An ungewohnte Höhenlagen muß sich jeder Mensch erst einmal gewöhnen, bevor man sich Leistung abverlangt - sonst kann es böse Überaschungen geben. Beachten Sie die Warnzeichen (vorallem Kopfweh, Husten und Schlaflosigkeit)!
Tip 3: Tip 8:
Nach dem Abmarsch erst einmal 30 Min. langsam warmgehen. Wettergefahren niemals unterschätzen.
Später richtet sich dann das Gehtempo ausschließlich nach dem Schwächsten in der Gruppe; sein Pulsschlag soll nie höher als 130 in der Minute sein. Das Gelingen einer Tour steht und fällt mit dem Wetter. Beobachten Sie sorgfältig - auch bereits vor der Tour - die Wetterentwicklung; Kehren Sie bei drohendem Wettersturz rechtzeitig um; Suchen Sie bei aufziehendem Gewitter geschützte Orte auf und verlassen Sie Grate und exponierte Stellen.
Tip 4: Tip 9:
Alle zwei Stunden eine Zehnminutenrast. Bleiben Sie grundsätzlich auf dem Weg.
Spätestens dann soll jeder etwas essen und trinken, auch ohne Hunger bzw. Durst ( dann nämlich erst recht). Bei Ermüdung oder Erschöpfungszeichen sofort ausgiebig rasten (gegebenenfalls umkehren). Dabei Brote, Kekse, Schokolade o.ä. (keinen Traubenzucker) essen und soviel wie möglich trinken. Lieber umdrehen, als den Gipfel mit letzter Kraft erzwingen - denken Sie an den Abstieg, der dann noch vor Ihnen liegt. Bei Erschöpfung keine Medikamente einnehmen. Falscher Ehrgeiz kann tödlich sein! Haben Sie sich verirrt, so bewahren Sie Ruhe, suchen Sie nach Möglichkeit sicheres Gelände auf. Gegebenenfalls bleiben Sie, wo Sie sind. Riskieren Sie nichts und versuchen Sie unter keinen Umständen, sich "ins Tal durchzuschlagen", sondern bleiben Sie an Ort und Stelle und beginnen Sie mit dem "Alpinen Notsignal". Ein optisches oder akustisches Zeichen sechsmal in der Minute, danach eine Minute Pause, und sofort - bis Antwort kommt. Außerdem: wenn Sie vor der Tour irgendwo Angaben über Route und Ziel hinterlassen haben, wird man Sie rasch finden. Keine Panik bei einem Unfall! 
Tip 5: Tip 10:
Während der Tour gilt: Trinken, trinken und nochmals trinken! In jedem noch so kleinen Rucksack ist Platz für die Notfallausrüstung, die einfach immer dabei ist.
Und zwar bei jeder Gelegenheit vor und während der Tour, durchschnittlich mindestens drei Liter über den Tourentag verteilt. Das reichliche Trinken möglichst mineralsalzreicher Flüssigkeit ist das A und O beim Wandern und Bergsteigen jeder Art. Alkohol ist während der Tour stark einzuschränken, am Besten ist der völlige Verzicht. Biwaksack, Reservewäsche, Taschenlampe, Ersatzbatterien, "Alpine Erste-Hilfe-Box".

Wasser:

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Das Labor Dr. Feierabend stellt in seiner physikalisch-chemischen Trinkwasseruntersuchung fest:
"In Schönau a. Königssee wird also noch jenes kristallklare Bergwasser als Trinkwasser verteilt, welches inzwischen Seltenheitswert erhalten hat."
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