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Winter

Skitouren für Fortgeschrittene

Für ambitionierte Sportler und Erfahrene im Skibergsteigen

Hier präsentieren wir Ihnen einige Routen, die sich für Könner gut eignen. Unsere Beschreitungen bieten eine grobe Übersicht, ersetzt jedoch nicht eine individuelle Vorbereitung inklusive Recherche über Wetter und genaue Wegführung! Bei Fragen helfen Ihnen gerne Ihr Gastgeber sowie Ihr Bergführer. >>Lawinenlagebericht<<  und >>Schneedeckenbericht<< 

Kleine Reibn, Schneibstein, 2275 m

Sie ist eine der meistbegangenen Skiroute - zu Recht, denn die kleine Reibn bietet eine sehr abwechslungsreiche Tour mit toller Aussicht.

Details: Kleine Reibn, 2275m, 1350 Hm, ca 7 Std

Talort: Berchtesgaden

Ausgangspunkt: Parkplatz in Hinterbrand, 1120m (Zufahrt von Berchtesgaden mit Bus möglich)

Anforderungen: Anstieg zum Schneibstein zwar meist gespurt, aber häufig verblasen und recht hart, im Frühjahr oft Trampelspur. Weitere Gegenanstiege zu den Hohen Rossfeldern und zur Mittelstation. Route oft pistenartig eingefahren. Nicht bei windigem Wetter und/oder schlechter Sicht!

Orientierung: Aufgrund der meist vorhandenen Spur nicht schwierig. Zwischen Schneibstein und Rossfeldern gibt es Stangenmarkierungen.

Hangrichtung: Zum Stahlhaus uns Schneibstein v.a. Nordwest und West, aber auch Nordost und Süd; bei den Abfahren: Südwest-Nordwest-Nord

Günstige Zeit: Januar-März    >>Lawinenlagebericht<<
 

Einkehr: Stahlhaus am Torrener Joch (1728m, fast ganzjährig bewacht, über 100 Schlafplätze, Tel: 08652-2752), Schneibsteinhaus östlich vom Torrener Joch (1668m, TVN, fast ganzjährig bewacht, 80 Schlafplätze, Tel: 08652-2596)

Varianten: 1. Mit der Jennerbahn von Königssee bzw. von der Mittelstation (Zugang von Hinterbrand) ca 6h Route: Von der Bergstation üder den Ostgrat zum Jennersattel hinab, dann wie Hauptroute. 2. Abfahrt über Königsbachalmen und Hochbahn zur Talstation in Königssee nur bei reichlicher Schneeauflage.

Routenbeschreibung:
Um vom Betrieb der Jennerbahn unabhängig zu sein bzw. bei Schneemangel in den tieferen Regionen, startet man am besten am Parkplatz in Hinterbrand. Auf der bei der Einfahrt links weiterführenden Straße oder am Wanderweg vom Parkplatzende geht man zur Mittelstation der Jennerbahn hinüber. Wer auf die Bahn verzichtet, biegt schon beim Austritt aus dem Wald links ab und steigt am Rande der Skipiste über die Mitterkaseralm zum Jennersattel hinauf (Einmündung der Variante). Hier geht es auf der Südseite des Kammes links weiter und leicht fallend in einen Graben hinab.

Wegteilung: rechts zum Schneibsteinhaus hinab, links zum Stahlhaus am Torrener Joch hinauf. Von dort südwärts über gestufte Rücken zu einer Grube, dann steil rechts hinauf und zuletzt über den breiten Westrücken auf den aussichtsreichen Schneibstein.

Abfahrt: Vom Schneibstein fahren wir südwestwärts zuerst über mäßig geneigte Hänge, dann links am Kamm entlang zur Windscharte ab. Hier schert links die Große Reibn aus. Unsere Route führt mit unbedeutendem Gegenanstieg auf der Westseite (rechts) des kreuzgeschmückten Windschartenkopfes entlang und anschließend durch ein längeres, gestuftes Tal bis vor die Bergwachthütte (Telefon) oberhalb des eingescneiten Seeleinsees hinab. Hier (erste Lärchen) halten wir uns rechts und fahren auf der Westseite des Fagstein noch bis zu den so genannten Brotzeitstein ab (ca 1800m).

Bei einer Rastpause können wir die Felle aufziehen, dann geht es im Rechtsbogen um den Fagstein herum und zu zwei Wegweisern auf die Hohen Rossfelder (ca 1910m). Es folgt die zweite Abfahrtsetappe. Sie führt nordwestwärts über einen Steilhang, dann rechts an einem Kamm entlang, anschließend zur Priesbergalm hinab, dort rechts auf den Boden des Priesbergmooses und weiter zur Brennhütte. Dahinter halten wir uns bis zur übernächsten Wegteilung in einem Graben und in Sichtweite der Königsbachalmen an einen Wanderweg.

Zu den Almen fahren wir nur ab, wenn wir über die Hochbahn (Variante 2) nach Königssee hinab wollen. Zum Parkplatz in Hinterbrand dagegen steigen wir auf der rechten Spur ca. 30 HM an, umfahren dann den Jenner auf seiner Westseite und schieben bzw. gleiten über die Mittelstation der Jennerbahn zum Ausgangspunkt zurück.

Gugl, 1803 m

Angenehme Tour, die gerne bei reichlich Pulverschnee begangen wird. Besonders eindrucksvoll zeigt sich zudem von der Gugl aus der Hochkalterstock.

Details: Gugl, 1801 m, 1170 Hm, ca 3 Std

Talort: Ramsau, 670m

Ausgangspunkt: Wimbachbrücke, 634m (Gebührenpflichtiger Parkplatz und Bushaltestelle!)

Anforderungen: Gut gangbarer Hüttenweg und Waldschneisen

Hangrichtung: Nord

Orientierung: Entlang der Originalroute (Hüttenweg und Abfahrtsschneise) nicht schwierig. Nur die Abkürzung am Aufstiegsweg erfordert bei fehlender Spur Orientierungssinn.

Lawinengefährung: >>Lawinenlagebericht<<

Günstige Zeit: Dezember - Anfang März (Reichliche Schneeauflage bis ins Tal erforderlich, damit auch die Felsen im Schlusshang gut abgedeckt sind.)

Wald-Wild-Schongebiete: Die Tour führt durch die großen Waldgebiete am Nordhang des Großen Watzmann. Bitte unterm Gipfelhang im Bereich der beschriebenen Routen der Schneisen und Beschilderung bleiben. Besonders bei der Abfahrt nicht quer durch den Wald abfahren!

Routenbeschreibung

Vom Parkplatz links über die Brücke, dann am bewaldeten Ostufer des Wimbaches entlang, an einem einzelnen Haus vorbei und kurz darauf auf eine Forstraße. Auf dieser nur bis zur Linkskurve und von hier folgt man der Sommer-Beschilderung Richtung Watzmann-Haus bis zur Stubenalm. 

In weitgezogenen Schleifen (rechts - links - rechts - links) über einen bewaldeten Steilhang, in den man einst für FIS-Zwecke eine Schneise geschlagen hat, die heute als Abfahrt dient. Sie wird vom Wanderweg zweimal gequert und vereinigt sich oberhalb der zweiten Linksschleife mit ihm, wo die Neigung des Weges stark abflacht. Diese Stelle für die Abfahrt gut merken!

Kurz darauf passiert der Weg ein überhängendes, etwa 15m hohes Felseneck, und etwa 100m dahinter quert er in einer Linkskurve einen seichten Graben. Dann trifft man wieder auf die etwas längerer und bequemere Originalroute über die Stubenalm.

Wer Letztere wählt, geht am Hüttenweg zum Watzmannhaus ca 200m bzw ca 30 Hm über die Alm hinaus und lässt sich dann von einer nach rechts abzweigenden Schneise in südwestlicher Richtung führen. Oberhalb der Vereinigung beider Routen steilt das Gelände bis zum Plateau der Gugel deutlich auf, die Wegfindung ist aber durch die vorgegebene Schneise kein Problem. Abfahrt auf der Route über die Stubenalm.

Hochalm, 2011 m

zum Ostsockel der Blaueisspitze

Diese beliebte Skitour zur Hochalm führt über die Alm hinaus, erreicht keinen eigentlichen Gipfel, sondern eine von den imposanten Felsmauern der Blaueisspitze abgepaltene Kuppe, die infolge der seeseitigen Lage reichlichen und meist auch guten Pulverschnee bietet.

Details: Hochalm, 2011m, 1350 Hm, ca 3 3/4 Std

Talort: Ramsau, 670m, (Gebührenpflichtiger Parkplatz und Bushaltestelle)

Zeitangaben (ca): Ramsau-Eckaualm 60min; Eckaualm-Lichtung beim Mitterkaser 45min; Mitterkaser-Boden an der Waldgrenze 30min; Waldgrenze-Hochalm 75min

Anforderungen: Fortstraße, dann steiler, felsdurchsetzter und strukturierter, aber unübersichtlicher Waldgürtel, steile, gestufte Latschenhänge und Schafweiden, bei ungünstigen Verhältnissen zum Teil "schwarz".

Orientierung: Im ungespurten Gelände oberhalb der Eckaualm schwierig.

Hangrichtung: Nordost und Nord

Lawinengefährdung: Oberhalb der Waldzone Schneebrettgefahr beachten und Geländestrukturen nutzen! In Extremsituationen große Lawinenabgänge vom Steinberg und Stanglahner bis zum Straßenende hinter der Eckaualm.
>>Lawinenlagebericht<<

Günstige Zeit: Dezember - April


 

Tourenbeschreibung

Vom Parkplatz bei der Pfeifenmacherbrücke zieht eine breite Forststraße (Rodelbahn) in den Kessel der Eckaualm hinauf, hinter der sie endet. Die Route über das folgende steile Waldgelände im Detail:

Die Skispur folgt der Straße entweder bis zu ihrem Ende und führt dann links weiter oder schert bereits beim Eintritt in den Wald von ihr links aus und zieht rechts, von der vom Stanglahner herabstürzenden Steilrinne, bergwärts. Auf einer Höhe von ca 1140m treffen beide Spuren wieder zusammen und ziehen rechts in den Wald. Bei ca. 1170m geht es unter einem Felsgürtel vorbei und nach einem Linksbogen wieder schräg rechts bis auf gut 1200m hinauf. Hier schlüpfen wir links zwischen zwei Felsriegeln hindurch und steigen anschließend in der Nähe der Stanglahnerrinne bis ca 1270m hinauf.

Danach führt uns eine Rampe rechts auf einen Boden mit einer Lichtung, in der sich die Mitterkaserhütte am Waldrand versteckt (1300m). Gleich beim Eintritt in die Lichtung lassen wir uns links von einer Steilmulde bis ca. 1360m wieder in Richtung Stanglahnerrinne leiten. An ihrem Rand steigen wir im Wald recht steil hinauf. Ab ca 1460m legt sich das Gelände allmählich zurück, der Lärchenwald lichtet sich und man erreicht bei ca. 1525m die Waldgrenze und einen kleinen Boden (Hochalm).

Nun geht es südwestwärts zu einer kleinen Kuppe hinüber und in einem Abstand von ca. 80m rechts an der Hochalmscharte vorbei. Im Uhrzeigersinn durchqueren wir eine Mulde und steigen dann über zum Teil steile Rücken und Kuppen, durch kleine Gassen und ein Schärtchen zum höchsten Punkt (2011m) hinauf.

Abfahr wie Aufstieg. Man kann auch nordostwärts über den Kamm abfahren, wobei eine exponierte Steilstufe links zu meistern ist. Später geht es rechts zum Wald hinab und entlang der Aufstieggsroute nach Ramsau.

 

 

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